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Was war, was ist – und was könnte werden?

Im Zeitreise-Land begegnen sich alte Spuren, neue Erfindungen und Ideen für morgen. Der Zeitenturm weist den Weg zu vergangenen Welten, während in der Erfinderstadt getüftelt wird und die Zukunftsstadt zum Staunen einlädt.

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Entdeckt uralte Landschaften auf der Vulkaninsel, rätselhafte Überreste in den vergessenen Ruinen und kleine Ideen, aus denen etwas Großes entstehen könnte. Hier beginnt jede Reise mit einer neugierigen Frage.

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Die Idee, die mit einem Blatt begann

Vor dem Zeitenturm drehte MUCKI ein Blatt zwischen seinen Pfoten. Er hatte es auf dem Weg gefunden und betrachtete nun die feinen Linien, die sich von der Mitte bis an den Rand verzweigten. WUMI wartete neben dem leuchtenden Tor, während HOPSI und EDDI den großen Zeigern der Turmuhr zusahen. Eigentlich wollten sie gemeinsam die Erfinderstadt besuchen, doch MUCKI beschäftigte eine andere Frage: Ob Pflanzen früher wohl genauso ausgesehen hatten wie heute.

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WUMI schlug vor, ihre Reise auf der Vulkaninsel des Zeitreise-Landes zu beginnen. Als sie durch das Tor traten, legte sich goldenes Licht um sie, und kurz darauf standen sie in einer Landschaft voller großer Farne. Dunkle Basaltsäulen ragten an der Küste auf, während aus warmen Quellen feiner Dampf aufstieg. Der breite Vulkan im Hintergrund lag ruhig unter einem hellen Himmel.

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EDDI entdeckte einen flachen Stein mit einem blattähnlichen Abdruck. MUCKI kniete sich daneben und hielt sein frisches Blatt darüber. Die Formen waren verschieden, doch beide zeigten feine Verzweigungen. Er zeichnete den Fund in sein Heft und beschloss, später genauer nachzuforschen, wie eine Pflanze ihre Spur im Stein hinterlassen konnte.

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Ihre nächste Station waren die vergessenen Ruinen. Zwischen verwitterten Säulen lag ein rundes Mosaik, in dessen Mitte eine Sonnenuhr stand. HOPSI wunderte sich, wie man ohne bewegliche Zeiger die Zeit erkennen sollte. Während sie auf einer niedrigen Mauer Rast machten, beobachteten sie den Schatten und bemerkten, dass er langsam weiterwanderte.

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MUCKIs Heft füllte sich mit Fragen. Als sie schließlich die Erfinderstadt erreichten, musste er bereits eine neue Seite aufschlagen. In den kleinen Werkstätten drehten sich Zahnräder und Wasserräder, und in einem offenen Fenster bewegte ein hölzerner Vogel seine Flügel. Besonders lange blieben die Freunde vor einem Modell stehen, das Wasser aus einer Schale in eine höher gelegene Rinne hob.

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Dabei dachte HOPSI an die Pflanzen vor ihrem Baumhaus. An warmen Tagen ließen sie manchmal die Blätter hängen, bevor jemand ans Gießen dachte. Vielleicht könnten sie etwas bauen, das ihnen beim Bewässern half.

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In der Zukunftsstadt sammelten sie weitere Ideen. Zwischen runden Glashäusern verliefen schmale Wasserkanäle, und auf begrünten Dächern wuchsen Blumen und Gemüse. Eine leise Bahn glitt über ihnen vorbei, während MUCKI eine einfache Zeichnung von einer kleinen Wasserrinne anfertigte.

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Auf dem Heimweg durch den Zeitenturm hatten sie noch längst nicht alle Antworten gefunden. Dafür lag in MUCKIs Heft der erste Entwurf für eine Gießhilfe. WUMI wollte passende Holzstücke suchen, EDDI nach einem geeigneten Gefäß schauen und HOPSI beim Ausprobieren helfen.

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MUCKI legte das Blatt zwischen die Seiten seines Heftes. Es war am Morgen der Anfang einer Frage gewesen und gehörte nun zu einer Idee, an der sie gemeinsam weiterarbeiten wollten.

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